Stand-Up Paddle

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Stand Up Paddle Boards bei Hervis

Stand Up Paddle (SUP) – Der Trend-Wassersport

Wer in der warmen Jahreszeit an einem Naturgewässer ist, kennt Stand Up Paddles – kurz SUPs genannt – bestimmt. Denn seit einigen Jahren entwickelt sich das Stehpaddeln zu einer absoluten Trendsportart. Kein Wunder: Das Paddeln ist für AnfängerInnen leicht zu erlernen, macht Spaß und ist ein tolles Muskeltraining. Hier erfährst du alles, was du über den Sport, die passende Ausrüstung und Co. wissen musst!

Die Geschichte des SUP

Erfunden wurde das Stand Up Paddeln von polynesischen Fischern – sie nutzten das Stehpaddeln zur raschen, unkomplizierten Fortbewegung auf dem Wasser. Auch Surflehrer auf Hawaii nutzen die wendigen Boards schon länger, um ihre SchülerInnen auf dem Wasser schnell zu erreichen. Erst in den 2000er-Jahren hat sich SUP zu einer eigenen Sportart entwickelt – zuerst als reiner Freizeitsport, inzwischen gibt es sogar professionelle Wettkämpfe.

Wurden zu Beginn noch herkömmliche Surfbretter zum Stand Up Paddling verwendet, entwickelten sich schon bald eigene SUP Paddle Boards, die den speziellen Anforderungen des Sports gerecht werden. Hier unterscheidet man zwischen Hardboards und aufblasbaren Boards. Der große Vorteil von letzteren ist, dass sie zum Transport platzsparend in den Rucksack gepackt werden können. Um mit den Herausforderungen verschiedener Einsatzgebiete gerecht zu werden, gibt es inzwischen eigene Modelle für den Einsatz am Meer, am Wildwasser oder zum Touring.

Welche Arten von Stand Up Paddling gibt es?

Stand Up Paddling macht nicht nur in seiner “klassischen” Form Spaß, es ist auch ein besonders vielseitiger Sport. Inzwischen haben sich so einige Disziplinen des SUPs entwickelt, die Adrenalin und sportliche Herausforderung auf ein neues Level heben:

  • SUP-Yoga
    Es ist genau das, wonach es klingt – Yoga auf einem Stand-Up-Paddel-Board. Sieht super ästhetisch aus und ist auch für geübte Yogis eine Challenge, denn in Yogahaltungen auf dem Brett die Balance halten und Wasserbewegungen ausbalancieren, will gelernt sein. 
  • SUP-Fitness / SUP-Crossfit
    Wenn Fitness oder Crossfit deine Go-To-Sportart sind, kannst du das Ganze auf einem SUP nochmal um ein Level steigern. Denn auch hier braucht es dank des Wassers unter dir zusätzlichen Einsatz der Tiefenmuskulatur, um während der Übungen auf dem Trockenen zu bleiben. 
  • SUP-Surfen
    Auch unter dem Namen WindSUP bekannt, ist dieser Sport ideal für Windsurfing-Einsteiger. Denn das SUP-Brett bietet mehr Stabilität als ein klassisches Surfbrett und ist außerdem komfortabler zu transportieren. 
  • SUP-Angeln
    Wer es lieber gemütlich mag, kann das SUP-Board auch zum Angeln nutzen. Spezielles Zubehör wie Halterungen für die Angelruten, eigene SUP-Kühlboxen und extra montierbare Sitze machen’s möglich.
  • SUP mit Hund
    Wer einen Wasser liebenden Begleiter auf vier Beinen hat, kann auch gemeinsam mit diesem das Stand Up Paddeln erleben. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass der menschliche Teil des SUP-Teams in dem Sport gut geübt ist und Unruhe auf dem Brett, die der Hund eventuell verursacht, wieder ausgleichen kann.

Wodurch zeichnen sich SUP-Boards aus?

  • Die Vorderseite der Bretter wird Nose genannt und ist im Fall von SUPs meist abgerundet. Das bremst zwar ein wenig, sorgt aber für Stabilität auf dem Wasser und macht die Boards auch für AnfängerInnen oder Noch-nicht-Sportskanonen zum geeigneten Sportgerät.
  • Das Mittelstück, Core genannt, besteht aus leichtem aber robustem Kunststoff.
  • Das hintere Ende des Bretts wird Tail genannt und ist, je nach Einsatzzweck, entweder breit oder schmal gehalten. Mit einem breiten Tail können leichter hohe Geschwindigkeiten erreicht werden, während ein schmales Tail zackige Richtungswechsel erlaubt und das Brett so wendiger macht.
  • Die Oberseite des Boards bezeichnet man als Deck, auf diesem wird während des Paddelns gestanden. Hier wird vor allem auf Optik wert gelegt, immerhin gibt es SUP Boards in vielen verschiedenen Farben und Designs. Eines haben alle guten Bretter gemeinsam: Sie halten UV-Strahlen, leichten Kollisionen und Hundekrallen stand. 
  • Das Deck ist mit einem Deckpad ausgestattet. Diese Auflage ist weich und bietet Grip, wodurch ein komfortabler und sicherer Stand auch für längere Zeit möglich ist. 
  • Die Kurvung, genannt Rocker, eines Boards macht nicht nur optisch einen Unterschied. Die meisten Allround-Boards sind an der Spitze nach oben gebogen, wodurch das Brett stabiler auf dem Wasser liegt und ein angenehmes Gleitverhalten aufweist. Diese Art der SUP-Boards wird als Nose Rocker bezeichnet. Das Gegenstück dazu sind sogenannte Tail Rocker, bei denen das Ende des Bretts nach oben gebogen ist. Das verbessert die Wendigkeit des Brettes besonders bei Wellengang. 
  • Hinten an der Unterseite des Boards sind, je nach Modell, eine bis drei Finnen befestigt. Diese sorgen für zusätzliche Stabilität und dafür, dass das Brett weniger abdriftet. Hier gilt: Je mehr Finnen desto stabiler aber weniger wendig ist ein SUP-Board.
  • Die Seiten eines SUP-Boards sind mit Kanten ausgestattet, die als Rails bezeichnet werden. Je nach Einsatzzweck sind diese unterschiedlich breit und bieten so ein unterschiedliches Maß an Kippstabilität.
  • Stand-Up-Paddel-Bretter verfügen außerdem über mehrere D-Ringe, mithilfe derer Gepäck oder Zusatzausstattung wie ein Kajaksitz befestigt werden kann. So hast du bei der Tagestour alles dabei, was du brauchst.
  • Zum leichteren Transport sind SUP-Boards mit gepolsterten Tragegriffen ausgestattet. Bei den meisten Modellen sind diese mittig angebracht, große und schwere Bretter haben auch an Nose- und Tail-Griffe, sodass sie mehrere Personen ´ tragen können. 

Tipp: Wenn du Unterstützung bei der Auswahl des idealen SUP-Boards für dich brauchst, findest du diese in unserem Outdoor Berater.

Welches SUP-Zubehör zahlt sich aus?

Wenn es um Stand-Up-Paddle-Zubehör geht, gilt es zwischen notwendigen und optionalen Gadgets zu unterscheiden. Jedenfalls dabei haben solltest du:

  • Paddel
  • Luftpumpe
  • Leash (die Leine, mit der du das Brett an dir befestigst, damit es bei einem Sturz nicht wegschwimmt)
  • an die Wassertemperatur angepasste Kleidung

Auch Schwimmwesten für Mensch und Hund sind gerade bei längeren Touren oder auf Flüssen mit stärkerer Strömung eine gute Idee. Darüber hinaus gibt es eine ganze Menge Gadgets, die den Komfort erhöhen oder das Board noch zusätzlich an seinen Einsatzzweck anpassen können. Sinn kann hier zum Beispiel folgendes Zubehör machen:

  • Drybag um deinen Proviant, etc. auf dem Brett trocken zu halten. 
  • Boardtaschen,
  • Tragegurte,
  • Trolley
  • Fahrradanhänger und / oder
  • Auto-Dachgepäckträger für einfacheren Transport.
  • Elektrische Luftpumpe gegen den Kraftakt beim Aufblasen. 
  • Kajaksitz zum Ausruhen bei längeren Touren oder für einen “Beifahrer”.
  • Ein Anker hält das Board an Ort und Stelle, wenn du es zum Beispiel zum Angeln oder Yoga nutzen möchtest. 
  • Beleuchtung auf oder unter dem Board ist für Touren in der Nacht unverzichtbar.

SUP im Winter – geht das?

Klare Antwort: Ja! Für viele ist das Stand Up Paddeln ein Sommersport, aber auch in den kalten Monaten kannst du dich aufs Brett schwingen. Voraussetzung dafür ist natürlich die richtige Kleidung, denn während im Sommer meist klassische Bademode ausreicht, musst du dich im Herbst und Winter vor dem kalten Wasser schützen. Hier empfehlen sich ein warmer Neopren- oder Trockenanzug sowie wasserdichte Socken, Schuhe und Handschuhe. So kühlst du auf dem Brett nicht aus und bleibst für den Fall, dass du mal unabsichtlich baden gehst, trotzdem trocken.
Ist das Wasser kälter als 15 Grad, empfehlen wir auch den größten Wasserratten dringend, eine Schwimmweste zu tragen! Denn so kaltes Wasser kann, besonders wenn man plötzlich hineinfällt, zu Muskelkrämpfen und Schwindelanfällen führen. Dank Schwimmweste bleibst du selbst in diesem Worst-Case-Szenario über Wasser.

Stand-Up-Paddle-Boards bei HERVIS kaufen

Hast du jetzt so richtig Lust aufs Paddeln bekommen? Gut so! Der HERVIS Online Shop versorgt dich mit allem, was du brauchst. Entdecke unsere große Auswahl an SUP-Boards von Marken wie Aqua Marina, Glory Boards und Cygnus genauso wie umfangreiches Zubehör. So bist du bestens ausgerüstet und gewappnet für jedes Stand-Up-Abenteuer. Und für deinen perfekten Tag am Wasser bekommst du bei uns natürlich auch alle Strand-Must-Haves von Luftmatratze bis Taucherbrille. Bestelle deine neue Ausrüstung bequem online und lass sie dir entweder nach Hause oder in den HERVIS Store in deiner Nähe liefern! 

Tipp: Du möchtest noch mehr über den Trendsport SUP erfahren? In unserem Outdoor Berater gibt es jede Menge Tipps zum Thema SUP-Ausrüstung. Und auf unserem Blog findest du außerdem jede Menge Infos zur Auswahl des richtigen SUP-Boards, SUP-Technik und Top-Spots in Österreich.

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