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Der SUP-Anfängerguide

SUP-Anfängerguide

Ein entspannendes Ganzkörpertraining in der warmen Sommersonne, während du gemütlich über See und Fluss paddelst, klingt ganz gut? Dann solltest du dich einmal am Stand Up Paddling versuchen. Die Angst, direkt zu Beginn vom SUP-Board zu fallen und klatschnass wieder nach Hause abreisen zu müssen, können wir dir an dieser Stelle gleich nehmen. SUP ist leicht zu lernen und meist bist du schon nach 10 Minuten am Board zum Lospaddeln bereit. Alles, was du fürs erste Mal am SUP-Board wissen musst, haben wir ihm SUP-Anfängerguide für dich gesammelt.

Richtig am SUP-Board stehen

Sich auf einem SUP-Board aufzurichten, kann sich im ersten Moment so anfühlen, als stünde man auf rohen Eiern. Mit der richtigen Technik und etwas Übung verfliegt dieser Eindruck aber schnell. Fühlst du dich noch nicht bereit dazu, aufzustehen, kannst du dich auch hinknien und so an Stabilität gewinnen. Hast du dich ein wenig an die Bewegungen des Wassers gewöhnt, kannst du dich langsam aufrichten.

Wichtig ist, dass du mit den Beinen hüftbreit in der Mitte des Boards stehst. Geh leicht in die Knie, um bei Wellen nicht aus dem Gleichgewicht zu geraten. Behalte die Körperspannung, aber verkrampfe dich nicht. Befindest du dich noch nahe am Rand des Gewässers, kannst du leichte Gewichtsverlagerungen nach links und rechts üben, bis es raus aufs weite Wasser geht.

Achte darauf, dass du dein Gewicht nicht zu abrupt verlagerst, denn dann kannst du es nicht mehr abfangen und nur schlecht gegensteuern. Leichte Wellen bewegen zwar das Board auf und ab, sind aber kein Grund zur Panik. Gleiche die Bewegungen ruhig und konzentriert aus und finde dann zurück zu deiner Mitte.

Es ist natürlich auch möglich, am SUP-Board zu sitzen. Dafür lässt du einfach ein Bein links und eines rechts vom Board hängen und kannst so sogar das Paddel verwenden. Mehr Spaß macht es allerdings im Stehen, also versuch es ruhig!

Korrektes Paddeln am SUP

Bevor es mit dem Paddeln losgeht, sollte das Ruder auf deine Körpergröße eingestellt werden. Ein zu langes oder zu kurzes Ruder kann auf Dauer zu Schmerzen in Rücken und Armen führen. Der Paddelgriff sollte ungefähr 15 Zentimeter über deinem Kopf enden. Lege dann eine Hand auf den Griff und eine um den Schaft des Paddels. Tauche das Ruder möglichst weit vorne mit der kompletten Paddelfläche ins Wasser und ziehe es nahe am Board nach hinten. Nach ein paar solcher Züge wechselst du die Seite, da sich das SUP-Board ansonsten im Kreis dreht. Beim Wechseln der Seite tauscht du einfach die Position der Hände am Paddel – die, die davor am Griff war, greift jetzt um den Schaft und umgekehrt.

Um zu bremsen, bewegst du das Paddel einfach in der entgegengesetzten Richtung durchs Wasser, also von hinten nach vorne. Achte beim raschen Geschwindigkeitswechsel auf dein Gleichgewicht!

HERVIS-Profi-Tipp: Fühlst du dich zu Beginn sehr unsicher, kannst du die ersten Züge mit dem Paddel auch auf Knien versuchen.

Ebenfalls zu beachten ist die Blickrichtung. Im Grunde bewegst du dich immer unbewusst dorthin, wohin du schaust. Achte also darauf, immer nach vorne zu blicken, um Hindernissen früh genug aus dem Weg paddeln zu können.

 

Hier geht´s zu allen SUP Boards

 

Das SUP richtig aufpumpen

SUP aufpumpen

Sogenannte iSUPs (inflatable SUPs) sind aufblasbar und inzwischen die Norm beim Stand Up Paddling. Moderne Materialien ermöglichen Spitzenwerte im Bereich Festigkeit, Belastbarkeit und Auftrieb, die noch vor einigen Jahren nur von Boards aus festen Stoffen erreicht wurden.

Wie der Name verrät, müssten iSUPs vor dem Spaß auf dem Wasser aufgepumpt werden. Diese Aufgabe ist etwas schweißtreibend, aber mit ein paar Tipps bist du im Nullkommanix fertig.

SUP platzieren

Achte darauf, dir einen Platz zum Aufpumpen deines SUP-Boards zu suchen, der möglichst frei von spitzen Steinen ist. Hole das Board dann aus der Transporttasche und rolle es vollständig am Boden aus. Das Ventil muss hier natürlich nach oben zeigen.

Schlauch an Pumpe befestigen

Sollte der Schlauch deiner Pumpe nicht bereits angeschlossen sein, verbinde diesen mit der Öffnung an der Pumpe. Wichtig ist hierbei, dass du die Einstellung beziehungsweise den Schlauch mit der Bezeichnung "Inflate" wählst, sollte die Pumpe deiner Wahl über mehrere Modi verfügen. Hast du eine Doppel- oder Dreifachhubpumpe, achte ebenfalls darauf, die richtige Einstellung zu wählen. Verfügst du über eine elektrische Pumpe, musst du dir um diese Modi keine Gedanken machen und nur sicherstellen, dass sie ordnungsgemäß funktioniert.

Ventil öffnen und Pumpe anschließen

Drehe die Schutzkappe des Ventils ab und sieh dir das Ventil genau an. Ist die Feder entlastet und nicht zusammengedrückt, ist das Ventil geschlossen und die Luft kann nicht raus, aber auch nicht rein. Drücke das Ventil mit dem Finger nach unten und drehe es um 90 ° gegen den Uhrzeigersinn. Es sollte nun einrasten und in dieser Position bleiben. Befestige jetzt den Schlauch am Ventil und drehe diesen leicht im Uhrzeigersinn, bis er sich in einer festen Position befindet. So kann er während dem Pumpen nicht abfallen und du musst ihn nicht mühsam festhalten.

Genug Druck im SUP-Board

©Aqua Marina | Bar-Anzeige

Im nächsten Schritt geht es ans eigentliche Aufpumpen des Boards. Stelle dich mit beiden Füßen auf die Standfüße der Pumpe und beginne, ruhig und gleichmäßig den Griff auf und ab zu bewegen. Manche Luftpumpen bieten die Möglichkeit, nicht nur beim herunterdrücken, sondern auch beim hochziehen des Griffs Luft ins SUP-Board zu pumpen. Dieser Doppelhub-Modus ist zwar schwergängiger, dafür bist du schneller am Ziel.

Auf Beschriftungen rund um das Ventil siehst du, wie viel Druck das Board verträgt. Achte auf die Druckanzeige auf deiner Pumpe, um diesen Wert zu erreichen beziehungsweise nicht zu viel Luft ins Board zu pumpen.

Schlauch abziehen und Ventilkappe schließen

Hast du genug Druck erreicht, drehst du den Schlauch am Ventil gegen den Uhrzeigersinn. Löst sich der Schlauch vom Ventil, sollte ein kurzes, zischendes Geräusch zu hören sein. Das ist die Luft, die entweicht, während sich das Ventil automatisch schließt. Dauert dieses Geräusch länger an, solltest du das Ventil überprüfen. Schraube die Ventilkappe wieder drauf und ab geht's auf Wasser!

Um die Luft abzulassen, öffnest du das Ventil wieder, indem du es mit dem Finger reindrückst und um 90 ° gegen den Uhrzeigersinn drehst. Dann rollst du das Board auf und lässt die Luft langsam entweichen, ähnlich einer Luftmatratze.

Was braucht man fürs SUP?

Sowohl Aluminium als auch Carbon und Fiberglas kommen für die Paddel zum Einsatz und sie unterscheiden sich in Gewicht sowie Preis. Wusstest du, dass du auch bei der Größe und Form der Ruderfläche sowie dem Paddelgriff die Wahl hast? Teste am besten direkt im Store, welcher Griff dir angenehm erscheint und mit welcher Rudergröße du gut zurecht kommst.

In unserem Outdoorberater zum SUP-Zubehör findest du viele weitere Infos zu praktischem Equipment wie Luftpumpen, Schwimmwesten, SUP-Ankern und mehr. Darüber hinaus haben wir zusammengefasst, welche Bekleidung zum SUP ideal geeignet ist und eine SUP-Kaufberatung für dich erstellt.

Die 4 wichtigsten Steps im Schnelldurchlauf

Zusammengefasst bist du in nur 4 Schritten bereit, dich mit deinem SUP auf die Seen und Flüsse zu wagen:

  1. Zuerst musst du prüfen, ob dein Paddel auch die richtige Länge hat. Als Orientierung sollte das Paddel ca. 15 cm höher sein als du selbst.
  2.  Nun geht’s aufs Board! Stell dich schulterbreit in die Mitte des Boards hin und halte dabei die Knie leicht gebeugt. Kopf und Füße sind nach vorne gerichtet. Mit der einen Hand hältst du den T-Griff des Paddelst fest, mit der anderen den Schaft. 
  3. Jetzt tauchst du das Paddel auf der Höhe deines ausgestreckten Arms ins Wasser und bewegst es entlang des Boards nach hinten bis zu deinen Füßen. Der obere Arm, auch Druckarm genannt, bleibt dabei immer senkrecht zum Paddelblatt.
  4. Nun musst du das Paddel zu dir zurückbringen, indem du es mit einer seitlichen Drehung aus dem Wasser holst und flach über der Oberfläche nach vorne führst. Um geradeaus zu fahren, führe das Paddel nach ein paar Ruderbewegungen abwechselnd auf der linken und rechten Boardseite entlang. Möchtest du nach rechts oder links fahren, stichst du möglichst weit entfernt von der entsprechenden Boardvorderseite auf der jeweils gegenüberliegenden Seite ins Wasser und führst das Paddel zu deinen Füßen nach hinten an die Brettseite. Möchtest du nach links fahren, bewegst du das Paddel also auf der rechten Seite und möchtest du nach rechts fahren, paddelst du auf der linken Seite.

HERVIS-Profi-Tipp: Maximale Kraft erreichst du, wenn du das Paddel 90° zum SUP-Board neigst.

Solltest du mal das Gleichgewicht verlieren, rudere nicht wild mit den Armen! Das führt dazu, dass du nur noch schneller ins Wasser fällst. Halte stattdessen das Paddel nah an der Wasseroberfläche und ziehe es hin und her, dadurch wirkt es als Stütze. 

SUP

SUP ist der perfekte Sommersport für die ganze Familie: Ganzkörpertraining, kühles Nass und jede Menge Spaß. In unseren HERVIS Stores findest du alle Infos zu SUP-Boards und unsere Experten stehen dir mit Rat und Tat zur Seite. Na dann, frohes Paddeln!

HAFTUNGSAUSSCHLUSS:

Diese Tipps und Infos haben wir nach bestem Wissen und Gewissen zusammengestellt. Wir bitten jedoch um Verständnis, dass wir eine Haftung dafür nicht übernehmen können.

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