Trailrunning: Alles über das Laufen über Stock und Stein

Lesezeit ca. 8 Minuten | Autor: Hervis Sports
Laufen in freier Natur ist die beliebteste Art des Lauftrainings – ein guter Grund, um sich mit der naturverbundenen Laufvariante Trailrunning auseinanderzusetzen. Trailrunning ist das Laufen oder Joggen (meist über längere Strecken) abseits von asphaltierten Wegen. Aber was unterscheidet Trailrunning von einer morgendlichen Jogging-Runde durch Wald und Wiesen? Was braucht man dafür? Wir verraten euch alles, was ihr über diese neue Laufvariante wissen solltet. Wie bei jedem Sport gibt es am Anfang ein paar Grundregeln, die man beachten sollte, damit der Einstieg in das neue Hobby so angenehm wie möglich wird. Wir haben neben den wichtigsten Tipps für Trailrunning-Anfänger:innen noch weitere Tipps für euch gesammelt, damit eure erste Erfahrung auf den Trails ein voller Erfolg wird:
Was versteht man unter Trailrunning?

Definiert wird Trailrunning über den Untergrund, auf dem man läuft. Weicher, unebener, technisch fordernder Untergrund – auch innerhalb der Stadtgrenzen – ist das charakteristische Merkmal von Trailrunning, während man beim Laufen auf befestigtem Untergrund Urban Running praktiziert. Weitere Unterschiede zwischen Laufen und Trailrunning werden in unserem Blogartikel zum Thema vorgestellt. Die gesundheitlichen Effekte von Trailrunning sind denen von herkömmlichen Laufen sehr ähnlich, es stärkt aber zusätzlich die Stabilität der Gelenke und der Rumpfmuskulatur und erhöht die allgemeine Beweglichkeit. Der Einfluss von Lauftraining auf den Körper ist übrigens insgesamt so groß, dass es bei stillenden Müttern sogar Auswirkungen auf die Zusammensetzung der Muttermilch haben kann.
Welche Arten von Trailrunning gibt es?
Abgesehen von der recht einfachen Definition von Trailrunning allgemein, gibt es noch ein paar Unterbegriffe, die verschiedene Arten von Trailrunning beschreiben:
- Crossrunning: Die Anfänger-taugliche Variante des Trailrunnings, die auch kleine asphaltierte Abschnitte beinhalten kann und einen klassischerweise von seinem Zuhause aus auf den nächstgelegenen Feldweg oder querfeldein durch den Park führt.
- Crosstrail: Die Laufart, die man sich meistens vorstellt, wenn man an Trailrunning denkt. Man versteht darunter nicht besonders anspruchsvolles Querfeldeinlaufen mit einigen Unebenheiten und Hindernissen.
- Cross Adventure: So bezeichnet man den Langstreckenlauf in alpinen Gegenden, der oft sehr steile Abschnitte und schwieriges Terrain beinhaltet.
- Skyrunning: Sozusagen die Extremvariante des Trailrunnings auf einer Höhe von über 2.000 Metern und einer Steigung von 30 %.

Was brauche ich zum Trailrunning?
Die richtige Ausrüstung ist, so wie bei jedem Sport, das A und O, damit du eine angenehme und vor allem sichere Erfahrung hast. Die Trailrunning-Essentials haben wir hier für dich aufgelistet:
- Sicherheit geht vor. Aus diesem Grund solltest du dein Smartphone mitnehmen, damit du dir im Falle einer Verletzung oder eines Notfalls Hilfe holen kannst. Auch ein Erste-Hilfe-Set solltest du unbedingt dabeihaben.
- Die richtigen Trailrunning-Schuhe sind besonders wichtig: Sie sollten genau passen, genug Grip haben und deine Gelenke schonen. Trailrunning-Schuhe sitzen manchmal etwas enger als normale Laufschuhe, da man die Füße im unwegsamen Gelände so präziser aufsetzen und Stürze vermeiden kann – wundere dich also nicht, wenn du etwas weniger Platz für deine Zehen hast. Außerdem sind sie aus robustem Material gefertigt und verfügen über ein tieferes Profil und eine steifere Sohle. Lass dich am besten vor Ort beraten und kombiniere deine perfekten Laufschuhe mit Lauf- oder Kompressionssocken. Die richtigen Schuhe tragen maßgeblich zu einer korrekten Form beim Laufen bei und sollten sorgfältig ausgewählt werden. Übrigens: Ein weiterer Faktor, der bestimmt, wie wir laufen, ist die Attraktivität der Person, die uns entgegenkommt: wenn wir jemandem begegnen, den wir schön finden, ändern die meisten von uns die Laufhaltung.
- Auch die richtige Laufbekleidung ist wichtig – sie sollte nicht nur atmungsaktiv sein und genügend Bewegungsfreiheit bieten, sondern im Fall der Fälle auch vor Regen und Wind schützen. Fun Fact und Tipp für die Farbauswahl: Läufer:innen in roten Trikots gewinnen statistisch gesehen öfter bei Rennen.
- Viele Trailrunner:innen, wie unser Markenbotschafter Jakob Herrmann, setzen auf Laufstöcke für mehr Balance und Entlastung auf steilen Strecken. Die Stöcke werden entweder abwechselnd eingesetzt, oder gleichzeitig, um sich gerade auf steileren Abschnitten mit der Kraft seiner Arme zu behelfen.
- Ebenfalls ein Extra, das für mehr Motivation und Überblick über dein Training sorgen kann, sind Pulsuhren.
- Wie bereits erwähnt sind Snacks, wie Riegel, Obst, Schokolade etc. und Wasser oder Energiedrinks in Flaschen oder Trinksystemen, wichtige Begleiter auf deinem Lauf, besonders, wenn du eine längere Strecke ins Auge gefasst hast.
- Um alles zu verstauen, brauchst du noch eine Laufweste oder eine Trailrunningrucksack, um Platz für Wasser, Snacks und Wechselklamotten zu haben. Auch Taschentücher sollte man bei sich haben, denn interessanterweise klagt mehr als die Hälfte aller Läufer:innen während dem Training über eine laufende Nase.
Mit dieser Ausrüstung, unseren Tipps und deinem neu erworbenen Wissen über Trailrunning, kannst du dich jetzt auf die Suche nach den schönsten Strecken in der freien Natur begeben, die richtigen Schuhe und Snacks besorgen und dein Laufabenteuer beginnen!

Hervis Profi Tipps - Trailrunning mit Jakob Herrmann
Du willst noch mehr übers Trailrunning erfahren? Profisportler Jakob Herrmann gibt dir in unserer #HervisProfiTipp-Reihe wertvolle Tipps und Tricks rund um das Thema Trailrunning. Von der richtigen Ausrüstung bis hin zur richtigen Technik ist alles dabei.
HAFTUNGSAUSSCHLUSS:
Diese Tipps und Infos haben wir nach bestem Wissen und Gewissen zusammengestellt. Wir bitten jedoch um Verständnis, dass wir eine Haftung dafür nicht übernehmen können.
